| Die Partnerverbände des Wasserverbandes Millstätter See |
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| Reinhalteverband Lieser- und Maltatal Anlässlich einer Aussprache am 7. Mai 1985 im Stadtgemeindeamt Gmünd haben die Bürgermeister der Gemeinden Gmünd, Malta und Trebesing die Notwendigkeit der Errichtung einer gemeinsamen Abwasserbeseitigungsanlage erkannt und sich zum Zwecke der Verwirklichung zur Gründung eines Verbands (RHV - Reinhalteverband) ausgesprochen, der schlussendlich durch den Landeshauptmann von Kärnten als Wasser- rechtsbehörde mit 10. März 1986 genehmigt wurde. Bereits im Zuge der Projekterstellung durch DI Schwarz und Bmstr. Schimek stellte sich die Problematik des Standortes der Abwasser- reinigungsanlage im Bereiche des Gemeinde- gebietes Trebesing. Daraufhin wurden Ver-handlungen mit dem Wasserverband Millstätter See hinsichtlich einer Einleitung der Abwässer in den dortigen Verbandssammler bei der Seebachbrücke und in weiterer Folge in die Kläranlage Spittal/Drau mit positivem Erfolg geführt. Aufgrund der nunmehr neuen Gegebenheiten wurde das Projekt "Transportsammler" von Malta-Gmünd-Trebesing-Seebachbrücke mit Einleitung beim Wasserverband Millstätter See mit einer geschätzten Kostensumme von 188 Mio. Schilling erstellt. Dieses Projekt wurde am 12. April 1989 wasserrechtlich genehmigt, eingereicht und am 29. November 1990 wurde mit der Bauausführung begonnen. Schlussendlich wurde die gegenständliche Anlage im Jahre 1996 nach verschiedenen Ausführungsproblemen fertiggestellt und in Betrieb genommen und 1998 der kauf-männischen Endkollaudierung mit einer Gesamtbaukostensumme von ATS 106.396.147,98 unterzogen. Die Finanzierung erfolgte über 70 % Bundes-mittel (WWF-Darlehen), 25 % Landesmittel und 5 % Eigenmittel der Mitgliedsgemeinden. Die Anlage wurde neben dem Hauptsammler mit 3 Messbauwerken an den jeweiligen Gemeindegrenzen, 2 Regenüberlaufbauwerken in Malta und Gmünd und einer Fernwirkzentrale mit Übertragungseinrichtungen ausgestattet. . |
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| Wasserverband
Lurnfeld - Reißeck Der Wasserverband Lurnfeld-Reißeck mit seinem Sitz in Möllbrücke wurde im Jahr 1990 durch die Marktgemeinde Lurnfeld, die Gemeinde Reißeck und die Firma Hopfgartner - Mühldorf, gegründet. Heute hat der Wasserverband sieben Mitglieds-gemeinden und zwar Baldramsdorf, Lendorf, Lurnfeld, Mühldorf, Reißeck, Sachsenburg und Kleblach-Lind. Zweck des Verbandes ist es, den Möll- und Draufluss, sowie alle übrigen Oberflächen-gerinne im Verbandsbereich in ihrer natürlichen Beschaffenheit als saubere Fließgewässer zu erhalten und das Grundwasser im Talboden zu schützen. Um dieses Ziel zu erreichen, war geplant, mittels Verbandssammler die Abwässer zu einer gemeinsamen Kläranlage am Lurnfeld zu führen. Auf Empfehlung des Rechnungshofes wurde eine Studienüberprüfung mit einer Ableitungs-variante zur Kläranlage Spittal/Drau durchgeführt. Mit Februar 1999 wurde vom Amt der Kärntner Landesregierung klargestellt, dass die Abwässer aus dem Verbandsbereich des Wasserverbandes Lurnfeld-Reißeck zur Kläranlage nach Spittal /Drau zu führen sind. Somit ist die Errichtung einer Kläranlage am Lurnfeld hinfällig geworden. Im Jahr 2001 wurde mit dem Bau der Verbands-kanalanlage in Spittal/Drau begonnen, die Fertigstellung wird noch im Jahr 2005 erfolgen. Die Trasse der Verbandskanalanlage führt von der Kläranlage Spittal/Drau über die Gemeinde-gebiete von Baldramsdorf und Lendorf nach Möllbrücke. In Möllbrücke teilt sich die Verbandskanalanlage in Drau- und Mölltal-sammler. Der Drautal-sammler erstreckt sich von Möllbrücke bis Obergottesfeld und seit Beitritt der Gemeinde Kleblach-Lind im Jahr 2002 bis Lind bzw. bis Kleblach. Der Mölltalsammler führt von Möllbrücke über Mühldorf und Kolbnitz nach Penk (Gemeinde Reißeck). |
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Insgesamt werden ca. 50 km Verbandskanalanlagen und 19 Pump-werke mit einem Investitionsvolumen von ca. 18 Mio. € errichtet. Parallel zu den Verbandskanalanlagen werden seit dem Jahr 2001 in den Mitgliedsgemeinden des Wasserverbandes Lurnfeld – Reißeck die Ortskanalanlagen im eigenen Wirkungsbereich der Gemeinden errichtet. Die Gemeinde Baldramsdorf konnte bereits im Jahr 2004 die Kanalisierungsarbeiten, mit Ausnahme der Mittelstation Goldeck, abschließen. Die Gemeinden Lendorf, Mühldorf und Sachsenburg werden ihre Ortskanalanlagen noch im Jahr 2005 fertig stellen. Im Jahr 2008 werden die Kanalbauarbeiten im gesamten Verbandsbereich abgeschlossen sein. Die Ortskanalanlagen der sieben Mitgliedsgemeinden umfassen ca. 159 km Freispiegel- bzw. Pumpdruck-leitungen und 37 Pumpwerke. Es werden Investitions-kosten in der Höhe von ca. 36 Mio. € aufgewendet. . . . . |
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